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start2019 20Ende November startet für uns Slalomfahrer die neue Weltcupsaison – traditionsgemäss im finnischen Levi. Ich fühle mich topfit und gehe voller Zuversicht an den Start.

Doch zuerst noch ein kurzer Rückblick auf den Abschluss der letzten Saison. Nach der Weltmeisterschaft in Are, wo ich mich mit dem tollen Schweizer Team über unseren WM-Titel freuen durfte, verlief auch der Saisonabschluss recht gut: In Krajnska Gora erzielte ich mit dem 15. Platz mein zweites Top-15-Salolomergebnis der Saison und an den Schweizer Meisterschaften der Speedfahrer auf dem Stoos fühlte ich mich bestens im Stoss: Ich verteidigte meinen Schweizer Titel in der Kombination, holte im Super G die Silbermedaille und wurde in der Abfahrt Siebter. 

Das Sommertraining verlief etwas anders als sonst, aber für mich war das durchaus positiv. Weil der Verband anfänglich keinen Konditionstrainer für uns Slalomfahrer hatte, suchten wir Fahrer der Weltcupgruppe nach eigenen Lösungen. Ich selbst fand in Michel Bont in Lenz einen Trainer, der den Weltcup seit Jahren kennt und bestens auf meine individuellen Bedürfnisse eingehen konnte. Ab August trainierte ich mit meinen Slalomkollegen in Saas Fee und Zermatt. Das fast schon traditionelle Schneetraining in Neuseeland fiel – wegen Schneemangel – für einmal aus. Für mich hatte dies eher Vor- als Nachteile. So konnte ich einige Male mit unserem Abfahrts- und Super-G-Team trainieren.

Nach dem Saisonauftakt der Riesenslalomfahrer in Sölden wird es Zeit, dass es auch für uns endlich losgeht. Schon bald reisen wir für einige Trainingstage an Wettkampfstätten im hohen Norden, zuerst nach Kaabdalis in Schweden und dann nach Levi in Finnland. Vor den Rennen gehen wir aber nochmals in die Schweiz zurück, um zu Hause – hoffentlich - noch einmal viel Sonnenlicht und zusätzliche Energie zu tanken. Der Weltcup in Levi startet am 24. November. In der Woche danach folgen in Kaabdalis noch zwei Europacuprennen, die für mich im Sinne eines rennmässigen Trainings zu einem idealen Zeitpunkt stattfinden.

Wir Schweizer stellen derzeit das breiteste und wohl auch stärkste Slalomteam aller Nationen und erhoffen uns nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher natürlich noch mehr Spitzenklassierungen als im Vorjahr, vor allem durch unsere Teamleader Daniel Yule und Ramon Zenhäusern. Auch ich fühle mich nach einer optimal verlaufenen Vorbereitung stark genug, um an einem guten Tag in die Top 5 oder gar aufs Podest zu fahren. Aber das ist nicht mein primäres Ziel. Ich selbst möchte lieber durch regelmässig gute Klassierungen im Bereich der Top 15 meine Startnummer verbessern und die Basis für spätere Exploits legen.  Letzte Saison zeigte ich einige Male sehr gute Ansätze, aber es fehlte die Konstanz, zwischen den Rennen und manchmal sogar innerhalb des gleichen Rennens vom ersten zum zweiten Lauf. 

Ich bin aber wirklich zuversichtlich, dass ich im Slalom nochmals einen Schritt nach vorne machen und mich im Gesamtklassement klar innerhalb der 30 besten Fahrer klassieren kann. 

Ähnliches gilt auch für die Kombination. Zwar benachteiligt die neue Regelung uns Slalomspezialisten, weil nun lauter Super G’s gefahren werden, bei denen es keine wettkampfmässigen Trainings auf der Rennpiste gibt. Trotzdem möchte ich mich in den Top 7 klassieren, um dann in zwei Jahren an der Weltmeisterschaft im Kampf um die Medaillen ernsthaft mitreden bzw. mitfahren zu können.

Weil dieses Jahr kein Grossanlass stattfindet, wird für mich persönlich der erste Weltcup-Slalom in Japan ein besonderes Erlebnis, ein Highlight, auf das ich mich jetzt schon freue. Doch zuerst wartet Levi. Wenn ich dort voller Optimismus antreten darf, dann nicht zuletzt, weil ich grosse Unterstützung erfahre – durch den Verband, meine Trainer, meine Sponsoren und vor allem auch durch meine Fans, für deren Treue – für EURE Treue – ich sehr dankbar bin. 

Euer Sandro

 

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