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are2019 01An der Weltmeisterschaft in Are wurde ich Mitte Februar mit der Schweiz Team-Weltmeister. Diese Medaille freut mich sehr, weil ich zu einem wirklich tollen Schweizer Skiteam gehöre. Gleichzeitig ist diese Situation – als Ersatzfahrer kam ich abmachungsgemäss nicht zum Einsatz – typisch für meine bisherige Saison. Ich bin dabei, und doch nicht so recht.

In den Trainings und auch in einzelnen Rennen durfte ich andeuten, dass ich der Weltspitze ein ganzes Stück nähergekommen bin, dass ich jederzeit in die Top15 fahren kann. Doch wenn ich mit diesem Anspruch meine Resultate anschaue, dann bin ich natürlich doch nicht ganz zufrieden. So vergab ich Ende Januar in Kitzbühel im zweiten Lauf fünf Tore vor Schluss mit einem groben Fehler eine Topplatzierung, und auch in der WM-Kombination wäre einiges möglich gewesen, wenn mir in der Abfahrt nicht ein böser Schnitzer passiert wäre. 

Aber es hat keinen Sinn vergebenen Chancen nachzutrauern. Ich will in den kommenden Rennen noch einmal zeigen, zu was ich fähig bin – zuerst im Europacup im deutschen Oberjoch, dann am 9. März in Krajnska Gora, wo ich letztes Jahr mit dem 8. Platz mein bisher bestes Weltcupergebnis erreichte. Und gleich anschliessend steigt, ebenfalls in Krajnska Gora, das Finale im Europacup.

Wichtig für mich ist, dass ich trotz gewisser Rückschläge mein Selbstvertrauen nicht verloren habe und weiss, dass alles möglich ist, wenn es mir gelingt, noch konstanter zu fahren. Das Vertrauen meiner Trainer, meiner Sponsoren und auch meiner Familie und Fans helfen mir dabei sehr. 

are2019 02Zwar ist der erhoffte grosse Exploit ausgeblieben, aber von meinem Naturell her bin ich auch nicht zum Shootingstar geboren, der aus dem Nichts auftaucht und dann möglicherweise am Druck zerbricht, weil er die Topergebnisse laufend bestätigen sollte. Die kleinen, aber kontinuierlichen Schritte bringen mich meinem Ziel ebenfalls näher. Dank einem Europacupsieg in Levi (am 29. November), zwei Top-15-Plätzen im Weltcup, nämlich Platz 14 im Slalom von Madonna di Campiglio (22. Dezember) sowie Platz 11 in der Kombination von Wengen (18. Januar) sowie zwei weiteren Klassierungen in den Punkterängen (Rang 26 in Salbach und Rang 25 in Kitzbühel) wird das meine bisher beste Saison werden – und noch ist sie ja nicht zu Ende.

Nach der WM in Are bin ich aber gerne für zwei Wochen nach Savognin gereist, um mich zu Hause von den Strapazen des Januars (fünf WC-Slaloms und eine Kombination) und der WM zu erholen. Das geniesse ich sehr, auch wenn ich selbstverständlich nach einem vorgegebenen Programm täglich Kondition büffeln muss. Doch nach ein paar schneefreien Tagen werden meine Batterien wieder voll aufgeladen sein, damit ich einen furiosen Endspurt hinlegen kann. Ich bin gerüstet und freue mich darauf – und bedanke mich bei Euch für Euer Interesse und Eure Unterstützung.

Euer Sandro

 

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